Vita

Lena Reifenhäuser

Lena Reifenhäuser wurde 1986 in Troisdorf geboren und lebt in Bonn.

2018 hat sie den Studiengang Bildende Kunst mit der Fachrichtung Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn, abgeschlossen.

Projekte im In- und Ausland, darunter Krakau, Georgien und China, runden ihre künstlerische Tätigkeit ab. Seit 2019 ist sie zudem Atelier-Stipendiatin des Kunsthauses Troisdorf.

Lena Reifenhäuser absolvierte eine Gesangsausbildung bei der Sopranistin Mariola Mainka, die sich in der Kölner Oper einen besonderen Namen gemacht hat, und arbeitet mit dem Musiker, Komponisten, Produzenten und Pianisten Jürgen Fritz zusammen, der bereits Erfolgstitel für Trude Herr ( „Niemals geht man so ganz“ ), Johnny Logan, Jennifer Rush, Tommy Engel etc. produzierte und komponierte.

Künstlerstatement

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Man weiß nie, was man bekommt .“
Es steckt sehr viel Wahres in diesem berühmten Filmzitat, und je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird es, dass jene existenzielle und in diesem Fall sehr bildhaft dargestellte Überlegung auch ein ungeheuer großes Potential beinhalten kann.
Im Leben wird man stets mit neuen Situationen und Eindrücken konfrontiert, die weder steuerbar, noch berechenbar sind.
In meiner Kunst, mit meiner Malerei, versuche ich meine ganz persönliche Sichtweise auf die Dinge offenzulegen und zu verarbeiten.
Ich reagiere auf das, was mir am nächsten ist.
Das, was mich berührt, sei es auf ästhetischem Wege oder anderer Art, ist immer wieder Neues zu entdecken.
Neue Farbwelten zu erschließen, Formen aufzugreifen, diese wieder zu verwerfen und neue Dinge aus ihnen entstehen zu lassen.
Das sinnliche Erlebnis, selbst und aktiv mit dem Medium Farbe umzugehen, die Textur zu erfahren und zu erleben, ist es, was mir ein Gefühl der Freiheit gibt.
Jene Empfindungen und die damit verbundene Energie möchte ich auf den Betrachter übertragen und dabei immer einen gewissen Abstand zur Realität definieren.
Mein Ziel ist es nicht, zu belehren oder den Zeigefinger zu heben, sondern einen Rahmen zu schaffen, indem es dem Betrachter möglich sein kann ,für sich selbst eine Verbindung zu dem Gesehenen herzustellen und aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und Vorstellungen daran anzuknüpfen.

Was ich als nächstes malen werde?
Das weiß ich vielleicht morgen.

Lena Reifenhäuser